Mein 2021: Zwischen Abschied und Neubeginn

Das ist er nun, mein Jahresrückblick 2021!

Jahresrückblicke finde ich toll, allerdings habe ich es noch nie geschafft, selbst einen zu schreiben. Weder auf meinem lange Zeit brach liegenden Blog, noch auf meinen Social Media Kanälen.
Bisher bestand mein persönlicher Jahresrückblick aus dem Erstellen von Fotokalendern für die Omas & Opas und das war ja dann eher ein Jahresrückblick auf das Leben unseres kleinen Sohnes.

Aber so ein richtiger, ausführlicher und persönlicher Jahresrückblick bereitet viel Arbeit und deshalb habe ich es wohl in den letzten Jahren immer bleiben lassen.

Ach ja, das Jahr 2021, das war schon was ganz Besonderes – in jeder Hinsicht. Ich glaube, wenn ich diesen Jahresrückblick 2021 nicht schreiben würde, hätte ich mich nicht damit auseinandergesetzt, was alles los war.

Es gab einen schmerzhaften Abschied von unserer Familienhündin, aber es haben sich auch einige neue Dinge für mich ergeben, die mich sehr glücklich gemacht haben. So habe ich meine ersten Online-Klientinnen betreut und auch mein erstes digitales Mini-Produkt erstellt und verkauft und ich werde im Jahr 2022 die nächsten Schritte in die Online-Selbstständigkeit gehen.

Eine Collage von drei Fotos einer Frau: einmal entspannt lächelnd, einmal mit nachdenklichem Gesichtsausdruck und einmal mit gestresstem Gesicht

Diese Collage beschreibt mein Jahr in Selfies: Meist entspannt & optimistisch, häufig nachdenklich und in der Planung neuer Ideen, manchmal genervt und gestresst

 


Was habe ich mir für 2021 vorgenommen – und was ist daraus geworden? 

  • Abschluss zur Ernährungsberaterin: Eigentlich war der Abschluss schon früher geplant, aber dann hatte ich mein Ziel auf 2020 verschoben und hab es dann auch im Februar erreicht.
  • Start in die Online-Selbstständigkeit: Der Anfang ist gemacht, da darf dann im nächsten Jahr noch mehr folgen. Den Aufwand und die zahlreichen Herausforderungen habe ich ehrlicherweise unterschätzt
  • erster Familienurlaub: Das hat leider nicht geklappt. Unsere Raja wurde im Laufe des Jahres so krank, dass wir ihr den Stress mit einer langen Autofahrt nicht mehr antun wollten und haben deshalb das komplette Jahr zuhause verbracht.

 


Mein Jahresrückblick 2021

Abschluss zur Ernährungsberaterin

Juhuuuuu, endlich ist er geschafft, der Abschluss der nebenberuflichen Fortbildung zur Ernährungsberaterin. Ich freue mich soo soo sehr!

Schon vor meiner Schwangerschaft habe ich mit dem nebenberuflichen Studium im Bereich Ernährungsberatung angefangen.
Der Grund für diese Fortbildung war, dass ich mein Wissen vertiefen und mit einem guten Gefühl und fundiertem Wissen in meine Coachings starten wollte.

Im Vordergrund liegt ein aufgeschlagenes Lehrskript, im Hintergrund mehrere geschlossene Skripte

Diese Skripte haben mich lange Zeit begleitet

Die benötigte Zeit für das Lernen habe ich allerdings deutlich unterschätzt. Durch die Kombination von Schwangerschafts-Demenz und der direkt folgenden Still-Demenz und dem Abenteuer Mama-Leben hat es dann tatsächlich bis Anfang 2021 gedauert, bis ich mein Zertifikat „Ernährungsberater B-Lizenz“ in den Händen halten konnte.

Im Rückblick war das eine ganz wertvolle Entscheidung mit dieser Fortbildung zu starten. Das freie, zeitlich unabhängige Lernen war für mich in der Zeit des Mutterschutzes und in der Elternzeit eine gute Möglichkeit in mich zu investieren.

Neben dem Durcharbeiten des Lernskriptes und regelmäßigen Lernkontrollfragen, gab es auch ganz wunderbare Online-Präsenz-Seminare, in denen die Grundlagen der Klienten-Anamnese und eine gute Gesprächsführung in der Beratung vermittelt wurden.
Als das alles absolviert war, stand die Abschluss-Prüfung an.

Im Vordergrund liegt eine private Abschlussarbeit zur Ernährungsberaterin, im Hintergrund ist eine Computer-Tastatur zu sehen.

Endlich ist sie fertig: Meine Abschlussarbeit

Hier konnte ich aus verschiedenen Themengebieten wählen und ich entschied mich für eine Abschlussarbeit im Bereich Gruppen-Coaching für Mamas.
Im Hinterkopf hatte ich hier auch schon meine geplanten Online-Kurse, die ich für Mamas anbieten will.
Nach etwa zwei Monaten war die Abschlussarbeit dann bereit zur Abgabe. Und ich schickte mein Skript voller Überzeugung und Begeisterung zur Korrektur ein.
Jetzt begann die Zeit des Wartens auf das Ergebnis….Leider ist meine Abschlussarbeit dann nach der Korrektur irgendwo auf dem Server der Online Academy hängen geblieben. Je mehr Zeit verging, desto unsicherer wurde ich. Erst nach etwa 6 Wochen fasste ich mir ein Herz und nahm das Telefon in die Hand, um mal nachzufragen….

Ja und dann bekam ich sehr schnell die Antwort, dass ich eine ganz wertvolle Arbeit eingereicht hatte und diese wurde mit 1,3 bewertet.

Eine Frau hält freudestrahlend ihr Abschlusszeugnis in den Händen

Yipiiiiihhh! Der Abschluss ist geschafft!

Ich hüpfte vor Freude und jetzt konnte ich mit meiner Idee des Online Business so richtig durchstarten.

 

Masterkurs & Business Buddy Milena

Da bin ich jetzt also dabei, beim Masterkurs! Zusammen mit etwa 220 anderen Frauen und ein paar Männern stürze ich mich ins Abenteuer und möchte lernen wie man launcht.

Schon 2020 habe ich überlegt den Masterkurs bei Katrin Hill zu machen, mich dann aber dagegen entschieden. Mein Fokus sollte auf meinem Abschluss zur Ernährungsberaterin liegen. Nachdem dieser Abschluss geschafft war, war jetzt also der Zeitpunkt gekommen, mir Unterstützung zu holen und ich habe den Masterkurs gebucht.
Diese Investition in mich selbst hat mir ein paar schlaflose Nächte beschert, aber ich habe mich dann doch getraut.

Ja und dann ging es los. So viele interessante Frauen, die meisten waren schon deutlich weiter als ich. Ich fühlte mich ein bisschen verloren. Gott sei dank habe ich dann schon zu Beginn des Masterkurses Milena Brandt getroffen und es war direkt klar: „Das machen wir hier gemeinsam!“

Eine Sketchnote von zwei Frauen mit langen Haaren

Milena hat diese wundervolle Sketch-Note von uns gemacht. Ist das nicht toll?

Wir hatten beide eine unglaublich steile Lernkurve: Positionierung finden, Recherche betreiben, an der Sichtbarkeit arbeiten, einen E-Mail-Anbieter einrichten, die erste Mail-Automation, das erste Webinar erstellen und vieles mehr. Das waren sehr anstrengende Wochen und ich habe einige Male gezweifelt, ob ich das schaffe oder ob ich nicht alles hinschmeißen soll. Aber Milena hat mich immer wieder  geerdet und mich motiviert, dran zu bleiben.
Unser gemeinsames Motto war: „Einfach machen“

In der Zwischenzeit ist aus Milena eine richtig tolle Freundin geworden. Leider haben wir uns bisher nur online treffen können, aber das wird sich hoffentlich bald ändern. Und wir werden weiterhin gemeinsam unsere Business-Ideen umsetzen.

Zwei Frauen im unteren Bereich, oben wird ein Online-Event angekündigt

Den Mittwoch-Abend-Talk sollten wir mal wieder machen!

Neben Milena gab es noch weitere unglaublich wertvolle Begegnungen im Masterkurs. Ich habe mit einigen der Teilnehmerinnen schon zusammengearbeitet, bei anderen steht es noch an. Danke für eure Inspiration an: Alisha Felkle, Trixi Tumert, Elke Kumar, Iris Mayr, Denise Reiter und viele andere.

 

Schulter OP

An einem sonnigen Sonntag-Nachmittag Ende Mai kam mein Mann auf die Idee, ein paar alte, vertrocknete Äste aus unserer wunderschönen alten Eiche herauszuschneiden. Beim Überkopf-Arbeiten machte es „knack“ und da war sie ausgekugelt, die rechte Schulter.

Dann ging eine Odyssee zwischen verschiedenen Ärzten, Röntgen-Praxen und MRT-Zentren los. Nach etlichen Untersuchungen, verschiedenen Meinungen und vielen Schmerzen war dann Ende Juni die Schulter-OP angesetzt. Genau zu unserem zweiten Hochzeitstag, der damit genau wie der erste Hochzeitstag im Jahr 2020 ins Wasser fiel. Aber diese OP war dann eben doch wichtiger als Blumen, Wein und Essen gehen. Wir geben die Hoffnung nicht auf, dass wir es irgendwann mal schaffen, an unserem Hochzeitstag essen zu gehen.

Nun ja, was soll ich sagen, in der Schulter war wohl einiges kaputt. Die Bizeps-Sehne wurde transplantiert, Rotatoren-Manschette wurde abgeschliffen und sonst noch einiges mehr, von dem ich noch weniger verstanden habe. Die Genesung war schmerzhaft und extrem langwierig und während ich diesen Jahresrückblick schreibe, ist mein Mann immer noch nicht wieder im Arbeitseinsatz. Zwischendurch hatten wir mal Zweifel, ob das wieder werden wird, aber jetzt sind wir optimistisch, dass es Anfang nächsten Jahres wieder losgehen wird.

Bei solchen Gelegenheiten merkt man, wie schnell wir uns verletzen oder krank werden können und wir versuchen deshalb, die Zeit zu genießen. Allerdings gelingt uns das auch nicht immer, aber für Jonas ist es natürlich toll, dass der Papa jetzt so viel Zeit für ihn hat und ihm viele „Jungs-Dinge“ zeigen kann.

Abschied von Raja

Dies ist der wohl schwerste und emotionalste Teil meines Jahresrückblicks.
Wir mussten unseren innig geliebten Seelenhund Raja gehen lassen.

Die Lücke, die sie hinterlassen hat, ist riesig und auch jetzt nach fast einem halben Jahr, kann ich die Ruhe im Haus oft nur schwer ertragen. Immer wieder höre ich ihre Krallen auf dem Fußboden….aber leider spielt mir da wohl meine Erinnerung einen Streich. Ich war nie ein Hundemensch, Raja gab es sozusagen als Zugabe zu meinem Mann dazu. Und vor unserer ersten Begegnung hat mein Mann mir erzählt, wie schwierig der Hund durch die traumatischen Erlebnisse bei dem Vorbesitzer ist, sehr skeptisch gegenüber Fremden und angst-aggressiv.

Entsprechend aufgeregt war ich vor unserer ersten Begegnung. Aber die lief dann so ganz anders als erwartet. Ich saß auf der Terrasse, Raja drehte eine Runde um mich rum, schnupperte und legte ihren Kopf auf meinen Schoß. Das war irgendwie magisch und ich war sofort schockverliebt in die kleine Maus. Viele schöne Momente folgten, hunderte Kilometer gemeinsame Spaziergänge und Jogging-Runden bis wir in diesem Sommer Abschied nehmen mussten.

Schäferhund liegt glücklich im Garten mit rosa farbenen Blumen

Unsere Raja-Maus

Eigentlich wussten wir schon länger, dass dieser Tag kommen würde. Unsere Raja hatte schon vor ein paar Jahren einen bösartigen Tumor zwischen den Hinterlauf-Ballen, der nicht komplett entfernt werden konnte.

Frau mit Wanderkleidung sitzt auf einer Holzbank und hält einen Schäferhund im Arm

Beim Wanderurlaub in Osburg

Ende 2020 war dann die traurige Gewissheit da, dass dieser Tumor gestreut hatte. Es bildete sich eine Metastase im Unterkiefer. Wir haben mehrere Wochen geweint und waren wie gelähmt. Aber dann haben wir gemerkt, dass der Abschied noch nicht unmittelbar bevorsteht. Und so begannen wir, die gemeinsame Zeit ganz ausgiebig zu nutzen und zu genießen. Im März konnten wir die kleine Maus in Abstimmung mit der Tierärztin dann auch nochmal operieren lassen und konnten so auch noch ein wenig Zeit schinden.

Schäferhund mit Halstuch auf Waldweg

Eine glückliche Maus beim Spaziergang im Wald

Ab Mitte Mai ist das blöde Ding dann aber sehr schnell gewuchert und schaute vorne aus der Schnauze heraus. Bei jedem Klingeln und dem anschließenden aufgeregten Gebell begann die Wucherung zu bluten und es war eine anstrengende Zeit mit vielen Putz-Einsätzen im Haus.
Aber abgesehen davon, war unsere Maus quietschfidel wie immer. Wir haben lange Spaziergänge im Wald gemacht und sie lief freudig hin und her und hat die Zeit ganz offensichtlich auch sehr genossen. Sehr lange hat sie auch weiterhin gut gefressen und wir waren immer hin und her gerissen zwischen der Sorge, ob diese Metastase Schmerzen verursachen würde und der Freude über ihren weiterhin guten Zustand.

Leider kam dann auch der Tag, an dem wir bemerkten, dass ihr das Trinken zunehmend schwerer fiel. Der Großteil des Wassers begann wieder aus der Schnauze herauszulaufen.

Wir mussten also schweren Herzens einen Termin bei unserer Tierärztin machen und wussten im Grunde, was passieren würde….
Wir mussten unsere Prinzessin Raja gehen lassen und hoffen, sie irgendwann wiederzusehen….

 

Hochwasser

„Schatz komm mal schnell gucken, da steht Wasser auf der Straße!“.

Ich weiß es noch wie heute:
14.07.2021 um 23:30 Uhr
Ich ging noch kurz ins Bad, bevor ich mich ins Bett legen wollte und wunderte mich über das Blaulicht, das durchs Badezimmerfenster fiel.

Dann öffnete ich das Fenster und guckte raus und sah am Ende der Straße Wasser stehen!

Wir hatten ja schon den ganzen Tag Dauerregen und es drückte auch schon ein wenig Grundwasser in den Keller rein, aber das hatten wir mit Handtüchern noch gut im Griff. Und die Inde, die heute deutlich Hochwasser geführt hatte, ist ja ein ganzes Stück von unserem Haus entfernt. Bei uns im Stadtteil gibt es nur den Omerbach, der eigentlich nicht mehr als ein Rinnsal ist….

Ein Fluss tritt gerade an einer Brücke über die Ufer. Auf der Brücke steht ein Bagger

Die Inde am Tag vor der großen Überflutung

Nun ja, dieses Rinnsal trat also in dieser Nacht über die Ufer und hat einen Teil des Dorfes überschwemmt. Nach und nach trafen sich fast alle Nachbarn draußen auf der Straße und wir beobachteten das steigende Wasser. Zwischendurch sind wir immer mal wieder in den Keller und haben unsere Handtücher gewechselt. Wir hatten ca. 50 Handtücher im Einsatz und haben die immer wieder ausgewechselt, in der Waschmaschine grob trocken geschleudert und dann wieder neu ausgelegt. Die Waschmaschine lief dann von 0 Uhr bis 3 Uhr in der Dauerschleife, aber anders konnten wir der Lage nicht Herr werden.

Gegen 2 Uhr nachts kam das Wasser dann langsam zum stehen….zwei Häuser vor unserem. Wir hatten so unglaubliches Glück und das gesamte Ausmaß der Hochwasser-Katastrophe hier in Eschweiler haben wir erst in den nächsten Tagen realisiert.

Eine zerstörte Fußgängerbrücke, im Vordergrund Unrat nach einem Hochwasser

Die Kraft des Wassers ist beängstigend

Bis heute stehen zahlreiche Erdgeschosse in Wohnhäusern leer und werden noch saniert. In der Innenstadt machen jetzt langsam wieder die Geschäfte auf, aber etliche sind noch immer geschlossen. Zahlreiche Schulen und Kitas sind geschlossen und die Kinder sind auf andere Einrichtungen verteilt. Insgesamt einfach eine furchtbare Situation.

Fußgängerzone mit verschiedenen Länden ist voller Schlamm und Wasserpfützen

Die Fußgängerzone einige Tage nach der Flut

Ein großer Hoffnungsschimmer in dieser für uns alle schweren Zeit war allerdings zu sehen, wie die Menschen nach der Flut zusammen halten. In großen Scharen sind die jungen Leute bei uns vorbei gelaufen, in die Stadt hinein, um zu helfen. Dafür auch an dieser Stelle nochmal ein riesiges Dankeschön. Gemeinsam werden wir das alles schaffen.

 

Kindergartenkind

Der Spruch: „Wo ist nur die Zeit geblieben?“ Ist ja ziemlich abgedroschen.
Aber wenn ich mir unseren Kleinen angucke, dann sind genau das oft meine Gedanken.
Gestern erst geboren, bist du heute schon ein Kindergartenkind.

Mitte August, nach den Sommerferien war es dann soweit: Der erste Kindergartentag stand an.

Kleiner Junge mit blonden Haaren wird von hinten gezeigt, er trägt einen kleinen Rucksack

Unser großer kleiner Mann auf dem Weg zum ersten Kindergarten-Tag

Die Eingewöhnung hat der Papa übernommen. Das war ohnehin so geplant und durch die Schulter-OP und die langwierige Genesung hatten wir jetzt auch den Luxus die Eingewöhnung ohne jeglichen zeitlichen Druck machen zu können.

Es war schon ein komisches Gefühl als ich Jonas und Papa dann am ersten Tag mit dem Buggy in Richtung Kindergarten verschwinden sah. Mir fällt es ehrlicherweise immer noch schwer, Aufgaben und Verantwortung für den kleinen Mann abzugeben. Einerseits wollen und fordern wir Mütter ja die Unterstützung von den Vätern, aber auf der anderen Seite will man am liebsten jede einzelne Minute im Leben des Kindes selbst begleiten. Auch das ist ein großes Lerning des Jahres: Ich kann und muss nicht alles allein machen, sondern kann mir Unterstützung holen, sowohl privat, als auch im Business.

Unser Fazit nach einigen Monaten Kindergarten: Der kleine Mann geht gern hin, auch wenn er ab und zu noch ein bißchen rummeckert beim Abgeben. Der Morgenkreis, das singen und tanzen und auch das basteln sind zu festen Bestandteilen seines Tags geworden und er trällert auch oft zuhause seine Lieblingslieder.

Und dann gibt es da jetzt schon zwei weitere Frauen neben Mama!
Seine Rosi (Kindergärtnerin) ist sein bester Freund (O-Ton) und Karla (ein Mädchen aus seiner Gruppe) ist lieb und hübsch. Na, das fängt ja schon früh an….ich bin gespannt, was uns da noch alles erwarten wird.

 

1:1 Coaching

Im Herbst habe ich mich an das Abenteuer 1:1 Coaching Online per Zoom gewagt und es war eine tolle Erfahrung mit zwei Klientinnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Irgendwie hatte ich bei meinen Online-Planungen für die Ernährungsberatung immer nur Gruppenkurse im Kopf. Im Sommer habe ich dann bei einem Spaziergang den Podcast von Caroline Preuss gehört und danach war für mich klar, dass ich auch gern mal online ein 1:1-Coaching geben würde. Gesagt, getan! Und ich habe am nächsten Tag einfach in meiner Community nach Interessentinnen gefragt und dann ging es auch schon sehr schnell los.

Die Themenwahl hatte ich bewusst ganz offen gelassen und so haben wir dann sehr individuell an den Ernährungsproblemen bei beiden wunderbaren Mamas gearbeitet.

Frau im Vordergrund mit Brille, im Hintergrund sind ein Laptop und Akten zu sehen

1:1 Coaching online, zeitlich und örtlich flexibel

Diese Erfahrung hat mich darin bestärkt, dass Ernährungsberatung auch online möglich ist und die Themen der beiden Mütter haben mir noch einige Ideen für meine Produkt-Palette gegeben. Der direkte persönliche Kontakt ist sehr wertvoll für mich gewesen und mir haben die Beratungen sehr viel Spaß gemacht. Der zeitliche Aufwand mit Vor- und Nachbereitung ist natürlich immens und ich muss in Zukunft sehen, ob ich solche Angebote weiterhin machen kann.

Um mehr Mütter auf ihrem Ernährungsweg begleiten zu können, werde ich aber auf jeden Fall auch Gruppencoachings anbieten (müssen). Denn meine Zeit als Mama ist sehr knapp und ich möchte auch ausreichend Zeit für meine Familie haben können.

 

Mein erstes digitales Mini-Produkt entsteht: Der „Meal Prep Workshop“

Fast bis zur letzten Minute der Anmeldefrist schwebte mein Finger immer mal wieder über dem Anmelde-Button zu Create it von Marlis Schorcht. Ich hatte mir so vorgenommen, nicht noch mehr Geld in 2021 für meine Fortbildungen auszugeben. Aber dennoch habe ich es im letzten Moment getan und ich habe diese Entscheidung nicht bereut.

Was waren das für intensive acht Wochen, die wir als supertolle Gruppe gemeinsam gemeistert haben.
Ich habe meine erste Umfrage erstellt, herausbekommen, was die Wünsche und Sorgen meiner Followerinnen sind. Dann ging es an die Erstellung des Konzeptes und die Idee zu meinem „Meal Prep Workshop“ war geboren.

Und dann kam der Technik-Kampf….
Ein Zahlungsanbieter wollte eingerichtet werden. Diesen dann mit meinem Newsletter verknüpfen. Eine Automation für die begleitenden Mails musste ich erstellen. Ich habe geflucht, geschimpft, war verzweifelt, kurz vorm Aufgeben. Aber die Gruppe und Marlis und ihr tolles Team haben mich immer wieder aufgefangen und motiviert, dran zu bleiben.

Frau im Vordergrund und auf dem Laptop im Hintergrund ist ein Video von Marlis Schorcht zu sehen

Marlis Schorcht – immer mit Rat und Tat an meiner Seite

In der Zwischenzeit hatte ich auch schon die ersten (Vor-) Verkäufe erzielt und somit war klar: Der Meal Prep Workshop bleibt keine fix Idee, sondern ich muss ihn jetzt wirklich fertig stellen und meinen Käuferinnen ausliefern.

Als dann das Technik-Gedöns endlich erledigt war, ging es an die Erstellung der Inhalte: Auch hier war meine Lernkurve extrem steil: ich habe zahlreiche Info-Videos gedreht, mein erstes Workbook erstellt, habe Checklisten entwickelt, Rezepte zusammengestellt und Ablaufpläne geschrieben. Zum Schluss kamen dann die Videos zu den Schnippel- und Kochsessions dazu. Dann alles sichten und die Inhalte zugänglich machen für meine Kundinnen.

Ich war unglaublich aufgeregt, als ich den Workshop dann letztendlich ausgeliefert habe. Dann habe ich gespannt auf die ersten Rückmeldungen gewartet.  Und mich unglaublich gefreut, als die ersten, durchweg positiven Rückmeldungen zu meinem „Baby“ gekommen sind. Und jetzt hat der Workshop es inzwischen auf meine Webseite geschafft und ich bin soooooo stolz.

Man sieht das Cover des Workbooks zum Mealprep Workshop

Mein Workbook ist fertig und es ist toll geworden

Im Kurs habe ich so viele großartige Frauen kennengelernt, die mich alle auf die ein oder andere Weise motiviert haben. Ein riesiges Dankeschön geht an:
Konstanze Hees, Bernadette Vollbracht, Daniela Kammermeier, Annett Rösch, Paula Constanze Hoffmann, Rosa Kainz, Michaela Peschmann, Nora Summer, Maren Weiss, Pia Helfferich und alle anderen: Es war eine riesige Freude mit euch gemeinsam zu wachsen.

 

Weihnachten mit Jonas

Für mich ist es die dritte Adventszeit als Mama:

🎄Der erste Advent war recht bescheiden, da unser Kleiner mit 6 Wochen einen Leistenbruch hatte und wir den größten Teil der Adventszeit krank zuhause oder im Krankenhaus verbracht haben….

🎄 Der Advent im letzten Jahr war dann sehr vom großen C überschattet und wir haben die Zeit gar nicht so richtig genießen können…

🎄 Entgegen meiner vielleicht naiven Hoffnung können wir wohl auch diesen Advent nicht so richtig genießen, die ersten Weihnachtsmärkte sind abgesagt worden und es macht sich wieder ein mulmiges Gefühl breit. Dennoch möchten wir die Zeit mit unserem Kleinen genießen, denn jetzt mit zwei Jahren kann er ja langsam etwas mit dieser besonderen Zeit und den Kerzen anfangen.

Modernes längliches Adventsgesteck mit drei brennenden Kerzen

Ich liebe unseren Advents-„Kranz“

Mir geht immer das Herz auf, wenn wir durch die Straßen spazieren und er habe jeder Weihnachtsbeleuchtung ganz fasziniert ruft:
„Daaaaa, da ist Weihnachten!“

Wir genießen einfach seine Begeisterung und auch wir empfinden jetzt wieder den Zauber der Weihnachtszeit. Diese tolle Stimmung, die Besinnlichkeit, Kerzen, Weihnachtslieder, alles hat wieder einen ganz besonderen Wert bekommen. Und vor allem haben wir gelernt, die Zeit entspannt zu genießen und uns nicht von außen stressen zu lassen.

Geschmückter Weihnachtsbaum mit Kerzen, Kugeln, Sternen und Herzen in den Farben rosa, mint und silber

Den Weihnachtsbaum haben wir mit tatkräftiger Unterstützung von Jonas geschmückt

In diesem Jahr feiern wir auch zum ersten Mal den Heiligabend nur mit unserer kleinen Familie ohne die Großeltern. Darauf freue ich mich sehr, denn so wird der Abend bestimmt deutlich entspannter und ruhiger. Die Großeltern werden wir dann an den beiden Weihnachtsfeiertagen besuchen und auch da wird der kleine Mann bestimmt wieder vor Freude strahlen.


Meine liebsten eigenen Blogartikel von 2021

  • Weihnachten ohne Stress: Hier kannst du meine einfachen, aber effektiven Tipps für entspanntere Weihnachtstage nachlesen.
  • 12 von 12 Dezember 2021: Diese Blogger-Tradition finde ich großartig, um einfach ein bisschen aus meinem Alltag zu berichten und dich mit in mein Mama-Leben zu nehmen
  • Meal Prep Start: Meal Prep ist meine große Leidenschaft, denn es hilft mir so sehr in meinem Mama-Alltag. In diesem Blogartikel erfährst du, wie du ganz einfach und unkompliziert mit Meal Prep starten kannst

 


Mein 2021 in Zahlen

Stand 14. Dezember 2021

Instagram Follower: 374

Facebook-Fanpage: 259 Abonnenten und 252 Fans

Email-Liste: 33

Pinterest: 0 Betrachter und 0 Follower

Besucher meiner Webseite: 101

Anzahl Blogartikel in 2021: 5

Verkäufe Meal-Prep-Workshop: 6

Umsatz bei Digistore: 3-stellig


Was dieses Jahr sonst noch los war bei mir

Grillabende

Dutchoven mit Gemüse und Holzlöffel

Viel Gemüse und nicht ganz so viel Fleisch. So liebe ich unser Essen aus dem Dutch Oven

 

Rinderbraten auf einem Kugelgrill mit Fleischthermometer

Das hier ist dann die Ideal-Vorstellung von meinem Mann 😉

 

Waldspaziergänge

Junge mit blauer Mütze von hinten im Wald vor einem dicken Baumstamm

Unser kleiner Natur-Bursche auf Entdeckungstour

 

Treffen Burgverein

Vater in dunkler Kleidung geht mit seinem Sohn einen Feldweg entlang, sie werden von hinten gezeigt

Ein schöner Nachmittag mit dem ehemaligen Burg-Vorstand

 

Traktor Umzug

Geschmückter Traktor mit Lichterkette auf einer dunklen Straße

Eine tolle Aktion am 3. Advents-Wochenende

 


Mein Ausblick: Was wartet 2022 auf mich?

  • Seminar Jugendamt: In 2022 werde ich zwei Seminare zum Thema Kinderernährung für die Tagesmütter und Tagesväter bei uns vor Ort geben

 

  • Create: Ich habe das Jahresprogramm Create bei Marlis Schorcht gebucht und bin super gespannt

 

  • erster Online Kurs: Für 2022 steht mein erster Gruppen Online-Kurs auf dem Programm, mal sehen ob das Thema „Meal Prep“ oder „Kinderernährung“ oder eine Kombi wird

 

  • Entscheidung wie es nach der Elternzeit im Offline-Job weiter geht: Hier wird es spannend, wie ich mein Stunden-Budget aufteilen werde. Derzeit weiß ich das selbst auch noch nicht.

 

  • Ein neues Büro für mich: Im nächsten Jahr wird hoffentlich mein neues Büro fertig und Jonas kann dann in meinem jetzigen Büro ein größeres Zimmer beziehen. Wir hoffen, dass wir das alles im nächsten Jahr hinbekommen werden.

 

  • Mehr Fotos von mir und nicht nur von Jonas: Bei diesem Jahresrückblick habe ich gemerkt, dass ich mein eigenes Leben und die Ereignisse viel zu selten festhalte. Das möchte ich im nächsten Jahr definitiv ändern.

 

  • Regelmäßig bloggen: Im nächsten Jahr möchte ich meinen Fokus auf das Bloggen legen und auf die Erstellung weiterer Produkte, nicht auf das Erstellen kurzlebiger Social-Media-Posts.

 

  • Mein Motto für 2022 lautet: „Folge deinem Herzen“ oder „Raus aus der Komfort-Zone“ Im Idealfall wird es vermutlich eine Kombination daraus: „Mit vollem Herzen rein ins Business und weiter raus aus der Komfortzone“. Es wird auf jeden Fall spannend, wohin mich das nächste Jahr führen wird.